Dyskalkulie Training

Ähnlich wie mit der Legasthenie verhält es sich mit der Dyskalkulie.

Hierbei handelt es sich um Probleme im räumlichen, mathematischen und rechnerischen Denken und Verstehen.

Eine Dyskalkulie lässt sich bei folgenden Auffälligkeiten vermuten:

  • Das Kind will weder Rechnen noch Schreiben
  • Das Kind benötigt immer (sehr) viel Zeit für die Hausübungen
  • Das Kind macht trotz Übens viele Rechtschreibfehler
  • Das Kind dreht Zahlen um: 6 – 9,  29 – 92
  • Das Kind hat Probleme beim „Zehner-Sprung“
  • Das Kind kann nicht ohne den Fingern rechen (ab der 3. Klasse Grundschule/Volksschule)
  • Das Kind kann keine Zahlenfolgen oder Zahlen-Rythmen erkennen
  • Das Kind kenn keinen Unterschied zwischen „Größer und Kleiner“
  • Das Kind verwechselt Buchstaben q – p in Formeln oder < – >
  • Das Kind kann eine Textaufgabe nicht verstehen und in einen Rechenvorgang übertragen
  • Das Kind kann ähnlich klingende Zahlen: 2 -3,  13 – 30, nicht richtig hören und dann (ins Heft) übertragen

Eine Dyskalkulie kommt nicht „von heute auf morgen“. Meist gehen Wahrnehmungsstörungen in der kindlichen Entwicklung voraus.

  • Eingeschränkte Unterscheidungsfähigkeit
  • Defizite in der räumlichen Orientierung:  groß – klein,   oben – unten,   vorne – hinten,
  • Mangelndes Erfassen des (eigenen) Körperschemas
  • Schwierigkeiten mit dem Zeitgefüge:   vorher – nachher
  • Störungen in der Bewegung

Merkmale, die eine Persönlichkeitsveränderung bei Dyskalulie oder Legasthenie anzeigen, können folgend aussehen

  • Wachsende Unlust beim Rechnen oder Schreiben -> bis hin zur Schul-Phobie
  • Versagens-Angst
  • Innerlicher Druck – Depression
  • Sozialer Rückzug: keine (Schul-)Freunde
  • Gestörtes Selbstwertgefühl
  • Psychosomatische Symptome: Bauchweh, Bettnässen, etc.
Unter Lern-Psychologie können Sie vieles nachlesen.
Haben Sie Auffälligkeiten bei Ihrem Kind erkannt? Zögern Sie nicht mich zu kontaktieren. Gemeinsam können wir an einer Lösung arbeiten.